Raupe des Windenschwärmers

Diese eindrucksvolle bis zu 12 cm große Raupe möchte einmal als Windenschwärmer ausfliegen. Dieser eher im Süden beheimatete Nachtschwärmer und Wanderfalter gehört zu den besten Fliegern unter den Schmetterlingen und versenkt im Flug seinen langen Rüssel tief in die Blüten der Ackerwinde und Zaunwinde. Jedes Jahr zwischen Mai und Juni wandern diese Falter bei uns in Mitteleuropa ein. Ab Juli sind die Raupen zu finden, die sich zum Verpuppen im Boden vergraben. Die im September/Oktober aus den Puppen schlüpfenden Windenschwärmer fliegen entweder in den Süden zurück oder sterben beim Versuch zu überwintern. Eine Überwinterung als Raupe kann in Mitteleuropa ebenfalls nicht gelingen.

Die Raupen treten in sehr unterschiedlichen Farbvarianten auf. Das Foto entstand bereits Anfang August nahe des Randgrabens.

Schwachgezeichnete grüne Farbvariante des Windenschwärmers (Foto: Uta Lansing)

Text: U. Lansing mit C. Poitzsch

Kampfeslust

Aktuell ist die Rehbrunft in vollem Gange. Rehböcke sind territorial und markieren ihr Revier mit Plätz- und Fegestellen. Sobald ein Kontrahent dieses Territorium  besetzen will, kann es zu solchen Kämpfen  kommen. Die eigentlichen Einstandskämpfe kann man ab Mai/Juni mit etwas Glück beobachten.  

Im Winter stehen die Rehe gerne in Sprüngen  (kleinen Gruppen) zusammen und zeigen nicht dieses territoriale  Verhalten.

Text und Video: Christian Hembes

Ochsenmoor-Graben II

Es braucht wahrscheinlich einen zweiten Blick, um zu erkennen, dass die folgenden beiden Fotos an genau derselben Stelle aufgenommen worden sind. Während das erste Bild im März den höchsten Wasserstand im Graben II zeigt, ist im Juli in Bild zwei davon nichts mehr zu sehen. Inzwischen sind schon viele Flächen im Ochsenmoor gemäht, was nur möglich ist, wenn diese nicht zu nass sind.

Ochsenmoor-Graben II am 8. März 2022
Ochsenmoor-Graben II am 19. Juli 2022

Fotos: Caroline Poitzsch

Gerippter Brachkäfer

Von einem allabendlichen Schauspiel berichtete Udo Effertz letzte Woche Folgendes:

Zwischen 21:30 Uhr und 22:00 Uhr sammeln sich jeden Abend die Lachmöwen auf der Pferdeweide und warten darauf,  dass das Schwärmen losgeht. In der Dämmerung fängt der „Gerippte Brachkäfer“, im Volksmund auch Junikäfer genannt, in großen Schwärmen an zu fliegen. Der Junikäfer ähnelt sehr dem Maikäfer, ist aber nur 14-18 Millimeter groß und trotzdem ein gutes Abendessen für die Möwen.

Text und Fotos: U. Effertz

Blüten auf der Bienenwiese

Auch wenn es zurzeit keinen angesäten Blühstreifen auf unserer Bienenwiese in Hüde gibt, lassen sich doch einige schöne Blüten entdecken.

Im Zuge der Umgestaltung des hinter der Fläche liegenden Bereiches um des Regenrückhaltebecken herum ist aber geplant, für noch mehr Blüten zu sorgen.

Rosen-Malve
Rosen-Malve
Flockenblume
Johanniskraut – nicht zu verwechseln mit dem giftigen Korbblüter Jakobs-Kreuzkraut.
Schwarze Königskerze
Wiesen-Labkraut

Fotos: Udo Effertz