Ein besonderer Überraschungsbesuch wurde am Heiligen Abend in einer Dielinger Veranda empfangen. Vielleicht will auch ein Maikäfer einmal Weihnachten feiern.

Foto: Uta Lansing
Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Ein besonderer Überraschungsbesuch wurde am Heiligen Abend in einer Dielinger Veranda empfangen. Vielleicht will auch ein Maikäfer einmal Weihnachten feiern.

Foto: Uta Lansing
Um das Brutgeschehen am Horst der Seeadler besser einschätzen und so jedwede Störung in kritischen Phasen vermeiden zu können, hat die NUVD im Rahmen des Kooperationsvertrages mit dem NLWKN im Dezember 2019, also vor Beginn der Balz, eine Wildkamera am Nachbarbaum installiert. Der Akku und die Speicherkarte der Kamera sollten möglichst bis zum Ausflug der jungen Adler durchhalten. Deshalb war die Kamera nur jeweils von 10 bis 12 Uhr scharfgeschaltet. Das heißt, nur Bewegungen innerhalb dieser Zeitspanne lösten die Kamera aus. Die Bilder wurden dann an ein Handy geschickt, sodass der Bereich des Horstes zur Abfrage nicht betreten werden musste.
Trotz der zeitlichen Beschränkung ermöglichen die Aufnahmen schöne Einblicke in das Geschehen am und im Horst. Hier eine kleine Bildauswahl.


















Alle Fotos: per Wildkamera in Kooperation mit dem NLWKN
Unsere Schilf- und Teichbinsenanpflanzung am Olgahafen entwickelt sich bislang erfreulich. Und auch der Rand der Aussichtsmole blüht in vielen Farben und bietet Insekten reiche Nahrung.


Fotos: Udo Effertz
Auf dem Kiesdach des Kinderheims in Lemförde brüten schon seit mehreren Jahren Austernfischer. In der Vergangenheit sind jedoch keine Jungvögel flügge geworden, da sie das Dach früh verlassen haben und in der Regel auf den angrenzenden Straßen überfahren wurden.
In diesem Jahr haben wir als gemeinsames Projekt mit der Heimleitung und den dort wohnenden Kindern einen Zaun um das Dach gebaut, der die Jungvögel am vorzeitigen Verlassen hindert. Da sie im Gegensatz zu anderen Limikolen wie Kiebitzen und Uferschnepfen ohnehin gefüttert werden, ist der Platz ausreichend und zudem noch sicher vor Katzen und Mardern.
Am 28. Mai. sind 4 Küken geschlüpft, bislang haben 3 überlebt und sind auf dem besten Weg, flügge zu werden. Wir werden berichten, wenn sie ausgeflogen sind.




Alle Fotos: Udo Effertz
Wie bereits gestern berichtet, sind Nachtigallen hervorragende Sänger, die sich bei ihrem „Auftritt“ nur schwer zuschauen lassen. Diese Fotos zeigen jedoch, dass es möglich ist.





Nachtigallen sind Langstreckenzieher, die im südlichen Afrika überwintern und meist von April bis September bei uns sind. Sie sind tag-, dämmerungs- und nachtaktiv. Besonders intensiv ist der Gesang am Morgen und am Abend. Nach der Revierbesetzung im Juni gibt es einen anhaltenden Nachtgesang wahrscheinlich überwiegend nur noch von unverpaarten Männchen zu hören.
In Nachbarschaft zweier bereits belegter Nisthilfen in Hüde versucht nun ein drittes Storchenpaar, sich auf einem Baum anzusiedeln.

Die Hohltaube ist von der adulten Ringeltaube leicht am fehlenden weißen Halsfleck und den dunklen Augen zu unterscheiden. Als Höhlenbrüter ohne eigene Baufähigkeit ist sie in der Regel auf Spechte oder alte, abgestorbene Bäume angewiesen, und entsprechend selten geworden. Gelegentlich nutzt die Hohltaube jedoch auch Gebäude als Nistplatz, so wie dieses Exemplar an der Naturschutzstation. Nachdem das dumpfe „Oo-uo“ der Taube in den letzten Wochen schon oft zu hören war, konnte sie jetzt auch mit der Kamera erwischt werden.


Fotos: Caroline Poitzsch



Auch bei den Saatkrähen kommen Frühlingsgefühle auf. Wer sich die Erlen in der Kolonie am Marler Graben anschaut wird feststellen, dass fast alle dünnen Zweige aus den Kronen über die Jahre schon zum Nestbau verwendet wurden.

Der Frühling zeigt sich immer deutlicher. Auch wenn man auf der Jagd nach Frühligsboten nur mit der Handykamera „bewaffnet“ ist, kann man schöne Eindrücke festhalten.



Fotos: Ulrich Krause