Uferschnepfe ‚Werner‘

Dies ist zwar kein aktueller Beobachtungshinweis, aber dennoch ein Tipp für alle interessierten Uferschnepfenfreund*innen:
Auf der Homepage des LIFE-Projekts „Godwit Flyway“ werden in unregelmäßigen Abständen Updates aus dem Leben einer farbeberingten und besenderten Uferschnepfe gegeben. Die Uferschnepfe bekam Ringe und GPS-Sender im Mai 2024 im EU-Vogelschutzgebiet Unterelbe verpasst und wurde auf den Namen Werner getauft.
Im März 2025 kehrte Werner zur Unterelbe zurück und besetzte dasselbe Revier wie im Jahr zuvor. Informationen zu seiner Reise und dazu wie die Brutzeit für ihn verlief, können auf der Projektseite nachgelesen werden.

‚Werner‘ kurz nach seiner Beringung und Besenderung. Er hat die international geltende und individuelle Farbkombination YGY/GMR erhalten. Dabei wird das linke Bein immer zuerst abgelesen: yellow-green-yellow (gelb-grün-gelb). Und rechts: green-metal-red (grün-Metall-rot). Auf dem Metall-Ring am rechten Tarsus befindet sich ein individueller Code der die Markierungszentrale bezeichnet und eine Meldung des Vogels im Falle einer Bergung ermöglicht. Foto: NLWKN

Aktuell befindet sich Werner im nördlichen Grenzbereich des Senegals, nachdem er zuvor einige Zeit in Gambia verbracht hat. Dies ist dank des GPS-Senders und Global Flyway Network gut nachzuvollziehen.

Aus dem Wattenmeer an den Dümmer

Nein, es geht nicht um Vögel, sondern um Vogelschützer.
Kürzlich hatten wir eine Delegation aus dem LIFE-Projekt Wadden Sea Birds zu Gast.
Projektpartner sind dabei die dänische Gemeinde Tønder, die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, die Dänische Naturstiftung sowie die dänische Nationalparkverwaltung Wattenmeer und die Naturagentur Wattenmeer.
Nach einem Einführungsvortrag ging es raus ins Ochsenmoor, wo dann begleitet von Kiebitz, Rotschenkel, Uferschnepfe und Bekassine Themen wie Wiedervernässung, Grünlandnutzung, Lebensraumoptimierung und Prädatorenmanagement vorgestellt und diskutiert wurden.
Nach dem Tag am Dümmer hat die Truppe dann noch einen weiteren Tag im Bremer Blockland verbracht.

Ein schöner Tag für alle Beteiligten!


Foto: John Frikke