Heute sind uns die ersten Bilder von Uferschnepfen und Großen Brachvögeln im Ochsenmoor gelungen.
Die Feldlerchen sind ebenfalls schon am Singen.



Und zum Schluss noch ein Raubwürger, der sich ebenfalls im Ochsenmoor aufhält.

Fotos: Christian Vogel
Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Vögel, Säugetiere, Insekten… Hier geht es tierisch zu.
Heute sind uns die ersten Bilder von Uferschnepfen und Großen Brachvögeln im Ochsenmoor gelungen.
Die Feldlerchen sind ebenfalls schon am Singen.



Und zum Schluss noch ein Raubwürger, der sich ebenfalls im Ochsenmoor aufhält.

Dieses Hermelin in seinem weißen Wintergewand wurde auf dem Wanderweg durch das Ochsenmoor gesichtet.
Aktuell ernährt sich der kleine Räuber noch vornehmlich von Mäusen, sobald aber die ersten Bodenbrüter ihre Eier legen, verlagert sich der Speiseplan.
Dann gibt es nämlich auch Eier und später Küken.

Im Wäldchen „Evershorst (Dümmer)“ beginnen die Graureiher wieder mit der Brut. Die Brutzeit des Graureihers erstreckt sich von Februar bis August, wobei nur eine Brut im Jahr stattfindet. Ein Gelege besteht aus 3 bis 5 grünblauen, glatten und glanzlosen Eiern, die 25 bis 28 Tage lang bebrütet werden.

Dieser Eisvogel ließ sich im Ochsenmoor aus dem Auto heraus bereitwillig fotografieren.



Ein paar schöne Fotos aus dem Ochsenmoor und dem angrenzedem Erlenbruchwald:



In der Nähe des Schäferhofs sind auf der Hunte immer viele verschiedenen Wasservögel zu beobachten. Ein kleines Highlight im Winter sind immer die Gänsesäger, die sich in ihrem prächtigen Gefieder präsentieren.




Entgegen der landläufigen Meinung halten Eichhörnchen in den meisten Fällen keine Winterruhe. Nur wenn der Winter sehr streng ist fahren sie ihre Aktivität herunter und kommen nur zur Nahrungsaufnahme aus ihrem Kobel.
Bei solch einen milden Winter wie dieses Jahr sind die Eichhörnchen durchgegehend aktiv und sehr gut zu beobachten, da viele Bäume und Büsche keine Blätter tragen.
Auch bei Nieselregen und schlechtem Wetter können interessante Beobachtungen gemacht werden. So wurde dieser Flussuferläufer am Westufer in der Nähe des Olgahafens entdeckt.
Er ist keine Rarität am Dümmer, „aber für diese Jahreszeit doch eine ganz nette Beobachtung“, wie der Fotograf schreibt.

Weltweit gibt es 11 Arten von Baumläufern, in Deutschland nur zwei – der Waldbaumläufer und der Gartenbaumläufer. Diese beiden Vögel auseinander zu halten ist allerdings gar nicht so einfach, sie sehen einfach sehr ähnlich aus. Am einfachsten ist die Unterscheidung anhand ihres Rufes, ihrer Stimme.
Der Lebensraum kann auch einen Hinweis auf die jeweilige Art geben. Der Gartenbaumläufer bevorzugt Parks, Mischwälder und Streuobstwiesen, der Waldbaumläufer hingegen ist eher in Nadelwäldern anzutreffen.

Im Boller Moor und Lange Lohe rasten viele Sing- und Zwergschwäne. Da wo sonst sehr viele dieser nordischen Gäste überwintern, halten sich aktuell nur vereinzelte auf, vielleicht sind die warmen Temperaturen daran Schuld.

Die großen Einzelbäume im Gebiet werden intensiv von Kleinvögel als Zwischenstopp genutzt. Die Schattenseite, besonders für die Wiesenvögel im Frühjahr und Sommer, diese Bäume dienen auch als Sitzwarte für Greifvögel.

Auf einer eingezäunten Fläche grasen diese Pferde als Landschaftspfleger. Diese Konikpferde wurden lange als die letzten Überlebenden der osteuropäischen Wildpferde gehalten, genetische Studien scheinen dies allerdings widerlegt zu haben. Nichtsdestotrotz gibt es in Osteuropa auch heute noch wilde (verwilderte) Herden dieser Rasse.
