Aktuell halten sich etwa 1.400 Kraniche dort zur Nahrungssuche auf. In den kommenden Wochen werden das sicherlich aber noch ein paar mehr.


Fotos und Bestandszahl: Werner Brinkschröder
Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Vögel, Säugetiere, Insekten… Hier geht es tierisch zu.
Aktuell halten sich etwa 1.400 Kraniche dort zur Nahrungssuche auf. In den kommenden Wochen werden das sicherlich aber noch ein paar mehr.


In Lembruch konnte ein seltener Durchzugsgast am Strand beobachtet werden: der Kiebitzregenpfeifer. Als Brutvogel der hocharktischen Tundra überwintert der Langstreckenzieher vornehmlich in Afrika, macht zuvor aber auch an den Küsten Westeuropas halt, teilweise bleibt er dann auch über den Winter. Hier am Dümmer lassen sie sich eher selten blicken.


Im Ochsenmoor ist inzwischen wieder richtig was los. Graugänse, Saatgänse und Blässgänse lassen sich wunderbar in ihrem Winterquartier beobachten. Der ein oder andere Silberreiher gesellt sich auch gern dazu.



Langsam wird es ruhiger in der Vogelwelt im heimischen Garten, viele der üblichen Besucher sind in den Süden gezogen. Trotzdem lohnt sich immer noch ein Blick in das Geäst. Dieser Buntspecht wurde in Hüde aufgenommen.

Man findet nicht immer Kraniche, wenn man welche sucht, aber dafür andere schöne Tiere. Wie z.B. diesen Rotmilan im Oppenweher Fledder.
Bald wird auch er in sein Winterrastgebiet fliegen, um dann im nächsten Frühjahr wieder zu kommen.

Diese in der Hocharktis brütenden Vögel können zur Zugzeit oder im Winter auch in Deutschland beobachtet werden. Hauptsächlich ist er an der Küste und im Wattenmeer, teils in sehr großen Trupps zu beobachten. Vereinzelt taucht er auch im Binnenland auf, wie dieser Vertreter.

Aktuell lassen sich sehr gut Steinschmätzer rund um den Dümmer beobachten. Diese Vögel kann man sehr gut an dem schwarzen „T“ auf dem sonst weißen Schwanz erkennen. In der Regel kommt der Steinschmätzer nur von April bis Oktober als Sommergast bei uns vor, wobei er steiniges Gelände als Brutplatz bevorzugt. Er überwintert in Afrika.

Diese Ansammlung von über 100 Störchen fotografierte Dominik Schmedt zwischen Bornbach und Kreisgrenzgraben.


Während viele Zugvögel uns bereits verlassen haben und auch die Schwalben sich für ihren Zug in den Süden bereits sammeln, so sind doch einige Rauchschwalben immer noch am Küken füttern.



