Die Limikolen sind zwar noch nicht zurückgekehrt – sie würden es im Moment wohl auch etwas zu nass finden im Ochsenmoor, etwas zu entdecken gibt es aber trotzdem.




Alle Fotos: Udo Effertz
Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Die Limikolen sind zwar noch nicht zurückgekehrt – sie würden es im Moment wohl auch etwas zu nass finden im Ochsenmoor, etwas zu entdecken gibt es aber trotzdem.




Alle Fotos: Udo Effertz
Wie auch im Jahr 2020, haben wir wieder Fotoserien über das ganze Jahr gemacht. 2021 standen wir dafür auf dem Südturm und haben einmal in das Ochsenmoor und einmal auf den Dümmer fotografiert. Dabei sind 50 Fotos je Blickwinkel entstande, die wir in einer kleinen Diashow zusammengestellt haben.
Das Ergbnis gibt es hier:
Fotos: C. Poitzsch und C. Vogel
Zur Zeit wieder ein sehr beliebtes Fotomotiv: der Schlafbaum der Waldohreulen in Hüde. Hier kann es schonmal vorkommen, dass den Fotografen etwa zehn Waldohreulen kritisch beobachten. Ob das Entdecken auch andersherum so gut funktioniert, sei einmal dahingestellt.



Weil es auch ohne Nebel geht und sooo schön aussieht, kommen hiermit gleich nochmal eisige Weihnachtsgrüße an alle Leser!


Außer Weiß ist fast nichts zu sehen. Das müsste doch als Weiße Weihnacht durchgehen … wenn es denn am Ende der Woche auch so aussieht …
Auch ohne Weiß wünschen wir allen Lesern schon jetzt fröhliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Aktuell sind relativ viele Gänsesäger auf dem Dümmer zu sehen. Zum Beispiel kann man sie gut in Hüde oder bei Marissa vom Ufer aus beobachten, aber auch an anderen Stellen.
Der aktuelle Rastbestand dürfte an die 200 Tiere betragen.


Homeoffice hat manchmal auch etwas Gutes. So entdeckte ich diesen Sperber der gegen 9 Uhr morgens bei mir im Garten Pause machte. Auch wenn diese Habichtartigen nicht besonders selten sind, so kommt man doch selten so nah an sie heran.
Eigentlich wurde diese Nisthilfe an der Lembrucher Straße für den Fischadler aufgebaut, anscheinend fühlen sich die Nilgänse auch ganz wohl darin.
Der Neubürger aus Afrika ist inziwschen bekannt dafür, dass er eigentlich überall brütet und Nilgänse in Storchenhorsten sind auch schon öfter in den Medien aufgetaucht. Bleibt zu hoffen, dass sie bis zum Frühjahr den Platz wieder räumen und der Fischadler einziehen kann.

Heute waren wir auf dem Dümmer unterwegs, um uns einen Überblick über die Biberaktivitäten zu machen. Dieser scheint vor allem im Südwesten des Sees aktiv zu sein. Hier ein paar Eindrücke:





Die Fotos können mit Rechtsklick und einem Klick auf Grafik anzeigen vergrößert werden.
Aktuell haben wir die Population im Dümmer noch nicht vollständig erfasst, wir gehen von einer Familie aus, da bereits junge Tiere gesehen wurden. Wo deren Burg ist, wissen wir allerdings nicht. Wahrscheinlich haben sie diese in der Uferböschung der Hunte gebaut. Aufgrund der Wassertiefe ist für die Biber kein Damm erforderlich. Wollen wir hoffen, dass sie vorerst auch keine anlegen.
Das der Biber in der Lohne ist, wissen wir bereits seit 2 Jahren, nun sind auch die ersten Fotos und Spuren des Landschaftsbildners im Dümmer aufgetaucht.

Der europäische Biber war lange Zeit sehr selten in Deutschland und seine Ausbreitung begann erst Anfang der 1990er Jahre, so dauerte es gut 30 Jahre bis er auf natürliche Weise aus dem östlichen Deutschland bis zu uns in den Dümmer gekommen ist.
Als Landschaftsgestalter ist er in vielen Teilen nicht sehr beliebt, durch seine Dämme kann er ganze Flusssysteme verändern und Landstriche Unterwasser setzen. Wie sich die Situation hier entwickelt muss jetzt genau beobachtet werden, so dass bereits im Vorfeld auf mögliche Konflikte reagiert werden kann.
Allerdings hat seine Anwesenheit auch gute Seiten, sein Appetite auf die Rinde von Weiden hilft uns z.B. bei der Beseitigung von Gehölzen im Röhrichtbereich des Dümmers.
