Freileitungsmasten sind für Fischadler gern genutzte Nistplätze. So ist es auch in der Dümmerniederung. Dieses Exemplar, mit seinem erbeuteten Fisch, fotografierte Werner Brinkschröder bei ca. 7000 mm Brennweite gestern im Osterfeiner Moor.

Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Freileitungsmasten sind für Fischadler gern genutzte Nistplätze. So ist es auch in der Dümmerniederung. Dieses Exemplar, mit seinem erbeuteten Fisch, fotografierte Werner Brinkschröder bei ca. 7000 mm Brennweite gestern im Osterfeiner Moor.

Dürfen wir vorstellen: das sind Nina und Clemens Kessmann. Sie beteiligen sich – zusammen mit dem Rest der Familie – mit verschiedenen Maßnahmen auf über 10 ha Fläche am Projekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“
Wir freuen uns über diesen Einsatz!

Wenn der Blick durch die Wärmebildkamera 28 Feldhasen auf der Blühfläche erkennen lässt, ist es nicht verwunderlich, dass dort nichts so richtig wachsen will. So bietet die „Blühfläche“ den Rebhühnern jedenfalls erstmal keine Deckung.

Aufnahmen: Marcel Holy
Aus dem Strochennest gibt es leider traurige Neuigkeiten. Nach dem starken Regen und Gewitter Ende letzter Woche, lag das kleinste Küken am Samstag tot im Nest. Es schien entwicklungstechnisch auch sehr stark hinter den anderen beiden Küken zurückzubleiben.

Von den vier Eiern im Storchennest in Hüde-Sandbrink sind drei geschlüpft. Die Bilder stammen von Mitte Mai und zeigen den deutlichen Größenunterschied der Küken. Das liegt daran, dass Weißstörche mit der Bebrütung beginnen, bevor das Gelege vollständig ist. Da der Legeabstand etwa 2 bis 3 Tage beträgt, ist der Altersunterschied den Küken deutlich anzusehen.


Fotos: R. Effertz
Prächtig sehen sie aus, die Kampfläufer-Hähne. Warum heißen sie eigentlich nicht Prachtläufer? 🙂
Auf den vegetationsfreien, schlammigen Flächen im Ochsenmoor sind sie zurzeit gerne auf Nahrungssuche und lassen sich ohne große Scheu beobachten.


Fotos: Caroline Poitzsch
An der B 51 in Hüde gibt es neue Hinweisschilder. Also passt gut auf! 😉

Die Uferschnepfen im Ochsenmoor zeigen kaum Scheu und lassen sich wunderbar beobachten. Natürlich sollte immer ein respektvoller Abstand gewart und die Wege nicht verlassen werden.

Im Rahmen des Integrierten LIFE-Projektes GrassBirdHabitats werden jedes Jahr in drei Untersuchungsgebieten in Friesland, an der Unterelbe und bei uns am Dümmer, Daten zur Untersuchung der Nahrungsverfügbarkeit der Uferschnepfe erhoben. Dabei kommen 4 Fallentypen für Wirbellose zum Einsatz: Malaisefalle (das Zelt aus Netzstoff), Gelbklebefalle, Emergenzfalle und Bodenfalle. Wir, die NUVD, sind für die Betreuung zuständig, die Auswertung macht die Uni Groningen.
Letzte Woche haben wir, gemeinsam mit Mitarbeiter*innen der Uni, die Fallen für dieses Jahr aufgestellt. Oder eigentlich noch nicht ganz, denn aufgrund des Wasserstandes im Ochsenmoor konnten wir auf keiner der dort liegenden Flächen die Becher der Bodenfallen versenken. Auf den ersten Bildern sind zwei besonders nasse Flächen zu sehen, auf denen das bisher sowieso immer erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich war. Auf den drei Intensivgrünlandflächen, die am zweiten Tag bestückt wurden, konnten wir dann aber Löcher machen und die Becher einsetzen. Über den Bechern befestigen wir jeweils ein kleines Gitter als Reinfallschutz für Wirbeltiere wie Mäuse und Frösche. Darüber wird ein Kunststoffteller als Regenschutz angebracht.
An jedem Standort messen wir außerdem jede Woche entlang eines Transektes an 10 Punkten die Vegetationshöhe, die Bodenfeuchte und die Festigkeit des Bodens (Stocherfähigkeit für den Uferschnepfenschnabel). Steht Wasser auf der Fläche, messen wir nur Vegetationshöhe und Wassertiefe.







Fotos: Caroline Poitzsch
Bei einer Runde durchs Ochsenmoor hat Udo Effertz gestern ein paar Bilder gemacht:




Alle Fotos: Udo Effertz