Baumbrut von Störchen

An der Hohen Sieben wird derzeit ein Horst auf einem gekappten Baum von dem Storchenpaar fleißig renoviert.
Den Hinweis und das Foto sendete Michael Brockmeyer ein.

Storchenpaar auf Baumhorst in der Ferienhaussiedlung an der Hohen Sieben. Foto: M. Brockmeyer

Das Storchenpaar, das sich seit längerer Zeit erfolglos am Bau eines Horsts auf der Spitze einer Erle versuchte, hat zwischenzeitlich eine Nistplattform bekommen.

Foto: M. Holy

Entschlammung

Nachdem auf einer Länge von 800m aus dem Marler Graben ca. 2.000 cbm Schlamm abgepumpt wurden, um einen geregelten Wasserabfluss sicherzustellen, werden nun auch die Häfen bearbeitet. Auf den Fotos sind Schwimmbagger, Pumpstation und Arbeitsboot zu sehen. Die Pumpstation („Booster“) sorgt dafür, dass das Material den langen Weg durch die Rohrleitung bis zur Schlammdeponie im Rüschendorfer Moor schafft.

Vorne im Bild der große Saugbagger für Flächenentschlammungen und die Räumung der Baggerlöcher, hinten der „Booster“.
Im Marler Graben und den engen Hafenbecken wird kleineres Gerät eingesetzt.
Alle Fotos: Udo Effertz

Frühling vor dem Fenster

Mit den Jahreszeiten wechselt auch die Klangkulisse vor dem Bürofenster in der Naturschutzstation. Inzwischen dominieren nicht mehr die verschiedenen Gänserufe. Die Stare geben gerne den Ton an, aber auch Singdrossel, Zilpzalp, Zaunkönig und Hohltaube verkünden den Frühling. Auch die Rufe der Brachvögel und das Klappern der Störche sind immer öfter zu hören.

Stare…
… vor dem Fenster.

Suchbild

Irgendwo in diesem Bild wurde vor mehreren Jahren ein Graben mit Erde aufgefüllt, um den Bereich auch mit beackern zu können. Vielleicht erkennt einer der Leser die Stelle…
Grüppen wie die am unteren, rechten Bildrand, die das Wasser in den Graben am Flächenrand führen soll, haben sich übrigens im Rahmen der Dümmersanierung als problematisch erwiesen, da viele Nährstoffe aus dem staunassen Oberboden herausgelöst und direkt in das Gewässersystem und letztlich in den Dümmer eingetragen werden. Auf staunassen Standorten ist es im Hinblick auf die Gewässerqualität (ohne auf die Kosten zu schauen) besser, Drainagen einzubauen, da Mineralböden den Großteil der Nährstoffe binden und nur relativ nährstoffarmes Wasser aus den Drainagen in die Gräben kommt. Anders sieht es hingegen auf organischen Böden aus, die diese Fähigkeit zur Nährstofffixierung nicht haben. Hier bringen Drainagen im Hinblick auf Nährstoffausträge praktisch nichts.
Immerhin entwässert der Graben an dieser Fläche nicht in den Dümmer…

Und die Kiebitze wissen die Wasserfläche auch zu schätzen…

Fotos: M. Holy

Vergleichsfotos 2018/2020

Nach den vielen Niederschlägen der letzten Wochen ist das Ochsenmoor großflächig überflutet und der Dümmer hat mit einem Wasserstand von 37,50 m ü. NN bereits 30 cm mehr Wasser als für den Sommer vorgesehen ist und 70 cm mehr gegenüber dem planmäßigen Winterwasserstand. Zusammen mit den Stürmen der letzten Tagen führte dies sogar zu ersten Schäden am Deich.
Zum Vergleich noch zwei Aufnahmen aus dem Sommerhalbjahr 2018.

Marler Graben (Foto: W. Brinkschröder)
Schaden am Deich an der Hohen Sieben.
Fotos: M. Holy, außer Sommerfoto Marler Graben von Werner Brinkschröder

Schlehenblüte

Hier ein Auszug zur Phänologie aus Wikipedia: Der Phänologische Kalender bestimmt das tatsächliche Eintreten des Vegetationsbeginns im Jahr. Um das messen zu können, bestimmt man Zeigerpflanzen und/oder charakteristisches Tierverhalten, über das man statistisch das Fortschreiten von Süd nach Nord ermitteln kann (Isochronenmodell), und wie weit das Jahr vor Ort im Vergleich zu anderen fortgeschritten ist. Der Erstfrühling als Phänologische Jahreszeit beginnt in Mitteleuropa um Anfang April, in höheren Lagen und Breiten auch viel später. Er äußert sich in der Blüte des Buschwindröschens, des Löwenzahns und der Forsythie, später von Schlehdorn und Ahorn, Vogel-(Wild-)Kirsche.

Die beiden Fotos wurden heute am Stemweder Berg aufgenommen.

Fotos: M. Holy