Für dieses Jahr vielleicht die letzten Flügge gewordenen Ringeltauben.
Der weiße Halsfleck ist noch nicht ausgebildet.



Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Für dieses Jahr vielleicht die letzten Flügge gewordenen Ringeltauben.
Der weiße Halsfleck ist noch nicht ausgebildet.



Jetzt im Herbst geht die Beweidungszeit zuende und sowohl Rinder als auch Pferde verlassen das Ochsenmoor. Die Wildtiere haben die Wiesen nun, abhängig vom Brutvorkommen, bis zum Frühling oder Sommer für sich allein. Durch die Beweidung wird sichergestellt, dass die Wiesenvögel im Frühjahr kurzrasige Flächen für die Aufzucht ihres Nachwuchses vorfinden.

Zur Zugzeit gibt es am Dümmer immer wieder kleine Highlights zu sehen, so auch dieses Jahr.
Manche bleiben etwas länger, andere sind nach kürzester Zeit wieder weg.




Der Silberreiher ist das ganze Jahr über am Dümmer zu beobachten. Während sind im Sommer allerdings nur einzelne Exemplare gesehen werden, steigen die Winterrastbestände sehr stark an. Aktuell sind ca. um die 300 Silberreiher in der Dümmerregion. Vor allem südlich des Dümmers, im südlichen Ochsenmoor und entlang der Hunte, Elze und Bornbach sind oft Trupps von an die 100 Silberreiher zu sehen.
Den abendlichen Einflug zu den Schlafplätzen kann man gut am Südturm beobachten.

Aktuell halten sich etwa 1.400 Kraniche dort zur Nahrungssuche auf. In den kommenden Wochen werden das sicherlich aber noch ein paar mehr.


In Lembruch konnte ein seltener Durchzugsgast am Strand beobachtet werden: der Kiebitzregenpfeifer. Als Brutvogel der hocharktischen Tundra überwintert der Langstreckenzieher vornehmlich in Afrika, macht zuvor aber auch an den Küsten Westeuropas halt, teilweise bleibt er dann auch über den Winter. Hier am Dümmer lassen sie sich eher selten blicken.


Im Ochsenmoor ist inzwischen wieder richtig was los. Graugänse, Saatgänse und Blässgänse lassen sich wunderbar in ihrem Winterquartier beobachten. Der ein oder andere Silberreiher gesellt sich auch gern dazu.



Langsam wird es ruhiger in der Vogelwelt im heimischen Garten, viele der üblichen Besucher sind in den Süden gezogen. Trotzdem lohnt sich immer noch ein Blick in das Geäst. Dieser Buntspecht wurde in Hüde aufgenommen.

Wie bereits berichtet, sind die ersten Kraniche eingetroffen und jetzt hat uns auch das erste Foto erreicht:

Nach der letzten Synchronzählung vom 06./07.10.2019, die vom BUND Diepholzer Moornierderung koordiniert wurde, rasten aktuell 19.700 Kraniche in der Diepholzer Moorniederung.
Werner Brinkschröder, ehrenamtlicher Kranicherfasser, freut sich übrigens auch immer über Meldungen zum Zuggeschehen der Kraniche: brinkschroeder.werner@web.de.
Man findet nicht immer Kraniche, wenn man welche sucht, aber dafür andere schöne Tiere. Wie z.B. diesen Rotmilan im Oppenweher Fledder.
Bald wird auch er in sein Winterrastgebiet fliegen, um dann im nächsten Frühjahr wieder zu kommen.
