Kürzlich wurde der Deich an der Ostseite des Dümmers mit Wasserbausteinen angeschüttet. Diese technische Maßnahme ist aus mehreren Gründen notwendig:
Starke Winde können auf dem Dümmer hohe Wellen erzeugen, die Sand und andere Materialien abtragen, was die Stabilität des Deichs gefährdet. Im Winter kann der See zufrieren, wodurch Eisschollen entstehen, die bei starkem Wind gegen den Deich treiben und erheblichen Schaden anrichten können. Entstehen diese Situationen zusätzlich bei einer Hochwasserlage wie im letzten Winter, steigt das Schadenspotenzial enorm an.
Hier ist die Anschüttung in Hüde zu sehen.( Fotos: Marie Müller)
Ein Grund für die derzeitige Notwendigkeit technischer Schutzmaßnahmen, ist der Rückgang des Schilfbestands am Dümmer. Schilf wirkt als natürliche Barriere, die Wellen und Eisschollen bremst und so die Belastungen auf Deiche und andere Ufertypen reduziert. Röhrichte bieten zudem verschiedensten Tieren einen Lebensraum und spielt eine wichtige Rolle im Seeökosystem.
Um die wichtigen ökologischen Funktionen der Röhrichtbestände wiederherzustellen und auch den technischen Deichschutz zu unterstützen, haben wir in den letzten Jahren zwei große Flächen zu Neuetablierung aquatischer Röhrichte angelegt. Eine befindet sich an der Hohen Sieben und eine in Eickhöpen, somit am Ostufer und damit bei den vorherrschenden Südwest-Winden stark wind- und wellenexponiert. Je dichter der Röhrichtbestände dort werden, desto mehr Wellenenergie kann reduziert und somit Auswirkungen auf den Deich verringert werden. Zusätzlich können Wurzeln der Röhrichtpflanzen dazu beitragen, die Uferlinie zu stabilisieren und Schäden am Deich zu verringern. Hoffen wir also, dass sich die Flächen gut entwickeln und schon kurzfristig einen natürlichen Beitrag zum Deichschutz liefern.
Bilder der Anpflanzung in Eickhöpen. (Fotos: Marcel Holy)
Die Anpflanzung an der Hohen Sieben. (Fotos: Marcel Holy)
Ein Rotschenkel im Ochsenmoor. (Foto: Caroline Poitzsch)
Am Dümmer See, im niedersächsischen Landkreis Diepholz, begann die Reise des kleinen Rotschenkels. Ausgestattet mit einem winzigen GPS-Sender machte er sich auf den Weg in wärmere Gebiete. Der Sender, welcher vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bereitgestellt wurde, sollte wertvolle Forschungsdaten liefern, um die gefährdete Art besser schützen zu können. Während der Brutsaison verbrachte der Rotschenkel seine Zeit am Dümmer gemeinsam mit anderen Wiesenvögeln wie Uferschnepfen, Kiebitzen, Brachvögeln und Bekassinen.
Doch während einer Rast im Westen Frankreichs übermittelte der Sender des Rotschenkels besorgniserregende Flugdaten. Die Vogelexperten des NLWKN mussten mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass der geschützte Vogel in der Nähe eines Teichs bei Bordeaux während der dortigen Jagdsaison erlegt wurde.
Der beispielhafte Vorfall verdeutlicht, vor welchen Herausforderungen viele Vogelarten während ihrer Wanderung stehen und unterstreicht die dringende Notwendigkeit, effektive Schutzmaßnahmen für gefährdete Arten zu entwickeln und umzusetzen.
Mit viel Engagement und EU- Fördermitteln optimiert der NLWKN in Niedersachsen Feuchtgrünländer, um gefährdeten Wiesenvögeln sichere Brutplätze zu bieten. Dieser Einsatz verbessert schrittweise die Brutbestände.„Doch dieser Schutz hört leider für viele Arten nach der Brutzeit in den Rastgebieten Frankreichs abrupt auf, wie dieser Fall erneut zeigt. Während Rotschenkel in Deutschland streng geschützt und in ihrem Bestand stark gefährdet sind, gelten sie in Frankreich als Wildvögel, deren Jagd während der Saison erlaubt ist. Es ist eine legale Tat, die für uns dennoch schwer wiegt“, erklärt Christopher Marlow von der Staatlichen Vogelschutzwarte im NLWKN.
Marlow und das NLWKN-Team haben in diesem Jahr neun Rotschenkel mit GPS-Geräten ausgestattet. Diese Maßnahme ist Teil eines EU-Artenschutzprojekts, das Daten über Brutplätze, Zugrouten und Rastgebiete sammeln soll. Ziel des Projekts LIFE IP GrassBirdHabitats ist die Optimierung der Brutgebiete und der Schutz wichtiger Rastplätze für die Vögel.
Die gesammelten Daten enthüllten das Schicksal des vermissten Rotschenkels : Er wurde geschossen, nachdem er Ende Juli die Jagdteiche an der Giroden- Mündung verlassen und den Nordosten Spaniens erreicht hatte. Bereits einen Tag später kehrte er zurück nach Frankreich und wurde schließlich Anfang August dort erlegt. Der Sender meldete zeitgleich arlamierende Werte von einem Feldweg in der Nähe des Teiches. Weitere GPS-Punkte aus einem Dorf bestätigten schließlich, dass der Vogel geschossen worden war.
Lob der internationalen Zusammenarbeit
Trotz des traurigen Abschusses des Rotschenkels hatte sein Tod positive Auswirkungen auf die internationale Zusammenarbeit. „Durch Kontakte zu französischen Vogelschützern von Tour du Valat, einem Forschungsinstitut für den Schutz mediterraner Feuchtgebiete, konnte der GPS-Sender gefunden werden. Die Kollegen vor Ort leiteten einen Aufruf an den lokalen Jagdverband weiter, der dann den Jäger identifizieren konnte. Der Sender wurde übergeben und der Jagdverband möchte einen Aufruf an seine Mitglieder starten, dass geschossene und beringte Vögel immer an die zuständige Markierungszentrale gemeldet werden sollen“, brichtet Marlow.
Die NLWKN-Experten hoffen, so die Dunkelziffer geschossener Wiesenvögel zu senken und eine bessere Datengrundlage für den Schutz dieser Arten zu schaffen. „Denn nur mit belegbaren Daten können die Argumente der Jagdlobby in Frankreich und anderswo entkräftet werden, mit dem Ziel die Jagd auf Wiesenvögel und andere gefährdete Vogelarten gänzlich zu stoppen“, betont Marlow.
Das LIFE IP Projekt „GrassBirdHabitats“
Im Rahmen eines von der EU geförderten LIFE-Projekts wird der Schutz von Wiesenvögeln wie Uferschnepfe, Kiebitz und Brachvogel in Niedersachsen gefördert. Das Ziel ist die Schaffung und Vernetzung optimaler Brutgebiete, durch extensivere Flächennutzung und angepasste Wasserstände. In 27 Projektgebieten werden entsprechende Maßnahmen umgesetzt, unterstützt durch ein Budget von rund 27 Millionen Euro. Die staatliche Vogelschutzwarte im NLWKN koordiniert das Projekt in Zusammenarbeit mit Partnern wie der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, oder dem Büro BioConsultOS. Ebenfalls gibt es Projektpartner in den Niederlanden, wie zum Beispiel die Provinz Friesland, die Universität Groningen sowie die landwirtschaftliche Kooperative Collectief Súdwestkust (SWK) und der Naturschutzverband BondFrieseVogelWachten (BFVW). Seit 2018 werden Uferschnepfen mit Satellitensendern ausgesattet, um ihre Zugrouten zu verfolgen.
Der Tag der Fische am 22. August, ist eine wichtige Gelegenheit, um auf bedrohte Fischarten und deren Schutz aufmerksam zu machen. Besonders im Dümmer See und den umliegenden kleinen Gewässern leben viele solcher Arten. Kürzlich wurden durch den Einsatz von Kleinfischreusen verschiedene Kleinfischarten in den Randgewässern des Dümmers erfasst. Diese Reusen blieben 24 Stunden geöffnet, um die dort lebenden Fische zu dokumentieren.
Aufnahme einer Reuse nach 24 Stunden.
Zu den erfassten Arten gehören der Blaubandbärbling, Moderlieschen, Schleien, vereinzelte Karpfen, Rotaugen, Gründlinge sowie die Dreistachligen und Neunstachligen Stichlinge. Besonders bemerkenswert ist jedoch die Entdeckung von bedrohten Arten wie dem Schlammpeitzger und dem Steinbeißer. Diese Kleinfische sind auf den Schutz ihrer Lebensräume angewiesen, um sich weiterhin vermehren zu können. Die ruhigen und flachen Gewässer rund um den Dümmer bieten ihnen ideale Bedingungen.
In den Flachwasserzonen mit mehr oder weniger schlammigem Grund, finden Steinbeißer und Schlammpeitzger gute Lebensbedingungen. Der niedrige Wasserspiegel in den Randgewässern begünstigt das Wachstum von Unterwasserpflanzen, schützt diese Arten so vor großen Fressfeinden und ermöglicht ihnen eine bessere Fortpflanzung. Beide Fischarten sind zudem anpassungsfähig, was ihre Überlebenschancen in veränderten Umgebungen erhöht. So ist der Schlammpeitzger bspw. daran angepasst, sogar mehrmonatige Trockenphasen durch Eingraben in den Schlamm und Darmatmung zu überdauern.
Ein Schlammpeitzger.
Hier haben wir (links) eine Reuse voll Fischeier,(mitte) einen Gründling und (rechts) ein paar Moderlieschen .
Weiter ging es einige Tage später, als wir gemeinsam mit dem niedersächsischen Anglerverband mittels Elektrobefischung die jährliche Fischbestandserfassung im Dümmer durchgeführt haben. Hierzu waren wir einen Tag mit dem Boot auf dem See, um an den selben Stellen wie in den Vorjahren die Fischbestände zu ermitteln. Wir fingen die Fische mit Elektrogerät und Kescher und werteten sie noch auf dem Boot aus, um sie dann wieder ins Wasser zu lassen. Währenddessen wurde für jede Stelle ein eigenes Protokoll erstellt und jeder Fisch mit seinen individuellen Maßen notiert. So fuhren wir einmal den gesamten Dümmer ab, um beispielweise in Schilf, Binsen oder Steinschüttungen den Bestand zu prüfen. Nicht selten geriet uns auch ein großer Karpfen mit ins Boot, doch hauptsächlich fingen wir Rotaugen, Güstern und Aale, aber auch Welse, Flussbarsche, Brassen, Rotfedern, Kaulbarsche, Zander und der ein oder andere Aland waren mit dabei.
Zu sehen sind (links) Aland, (mitte) Güster, (rechts) Kaulbarsch, Flussbarsch und Zander. Videos und Bilder: Marie Müller
Insgesamt zeigt unsere Erfassung des Dümmers und seiner Randgewässer, wie wichtig der Schutz von Kleinfischarten und ihren Lebensräumen ist. Die Erfassung der Fischbestände durch Elektrofischen und den Einsatz von Kleinfischreusen hat nicht nur wertvolle Daten geliefert, sondern auch das Bewusstsein für die bedrohten Arten geschärft. Besonders die Entdeckung von Schlammpeitzger und Steinbeißer verdeutlicht die Notwendigkeit, diese sensiblen Ökosysteme zu bewahren. Der Tag der Fische erinnert uns daran, dass jeder Beitrag zum Schutz unserer Gewässer zählt, sei es durch Forschung, Aufklärung oder aktives Handeln.
Im Juli haben wir mit dem Projekt zur Anpflanzung von Schilfrohr in Eickhöpen begonnen. Über mehrere Wochen hinweg haben wir sorgfältig Pfähle und Zäune errichtet, um die neu gesetzten Schilf- und Binsenpflanzen zu schützen. Unser Ziel ist es, dass sie gut anwachsen und sich im Laufe der Zeit weiter ausbreiten. In der Hoffnung, dass sich das Schilf auch vom Ufer aus wieder verbreitet, haben wir zwischen diesem und den selbst gepflanzten Schilfreihen immer eine zusätzliche Reihe freigelassen. Zudem erwarten wir, dass der neue Schutz den noch vorhandenen Rhizomen im Boden hilft, wieder zu wachsen.
Im Folgenden präsentieren wir einige Luftaufnahmen, die das gesamte Projekt aus der Vogelperspektive darstellen.
Vor zwei Wochen haben wir damit begonnen, immer, wenn Wetter und Zeit passen, an einer großen Röhrichtanpflanzung und den entsprechenden Zäunen bei Eickhöpen zu arbeiten.
Dort wurde im Frühjahr Sediment aus einem der Baggerlöcher im See mit dem Spülbagger angespült. Um dieses in der Bucht festzusetzen, soll es bepflanzt werden. Eine gute Gelegenheit für die Röhrichtentwicklung. Die Anpflanzung soll gleichzeitig noch einmal Erkenntnisse zu den Bedingungen liefern, die das Röhricht im See braucht, um zu wachsen. Deshalb hat der Aufbau der Pflanzung ein wenig einen Versuchscharakter. Der Naturschutzring hat in der nördlichen Hälfte der Bucht gepflanzt und Schutzeinrichtungen aufgebaut während wir, die NUVD, in der südlichen Hälfte unser Konzept umsetzen.
Wir konnten in den letzten Jahren Fraßschäden als einen wesentlichen Faktor für den Schilfrückgang feststellen. Wo das Schilf, oder auch Teichbinsen, durch Zäune geschützt sind, wachsen die Pflanzen sehr gut in allen Wassertiefen.
Darum heißt es für diese große Anpflanzung auch: Zäune bauen! Damit die Graugänse den Zaun nicht einfach fliegend überwinden, muss die Fläche in Streifen unterteilt und viele Zäune gezogen werden. Nur jeder zweite Streifen wird bepflanzt, um zu sehen, ob sich das Schilf aus den bepflanzten Streifen heraus ausbreitet.
Trotz des Umfangs der Zaunbaumaßnahmen konnten wir schon beim ersten Arbeitseinsatz die ersten Pflanzen setzen. Diesmal mit einer sehr praktischen Anlieferung per Boot.
Aufgrund des hohen Wasserstandes konnte im Frühjahr nicht die eigentlich geplante Palisadenreihe eingebaut werden, die die gesamte Bucht seeseitig schützen sollte. Die Bucht ist dem Westwind ungeschützt ausgesetzt, was besonders bei Eisgang schnell zu großen Schäden an den Zäunen führen würde. Deshalb haben wir uns entschieden, den äußeren Zaun aus Gabionengittern zu bauen, die wesentlich stabiler sind als ein Drahtgeflecht.
Es dauert noch ein bisschen, aber so langsam haben wir eine Röhricht-Festung errichtet. Da die Gabionengitter wegen ihrer geringen Höhe leicht überwunden werden können, haben wir den äußeren Zaun mit Sechseckgeflecht zu einem wahren Schutzwall erhöht. Sieht vielleicht etwas befremdlich aus, wenn alles funktioniert, kann in der Bucht dafür sehr viel neues Röhricht heranwachsen.
Den Schilfbestand am Ufer haben wir ebenfalls eingezäunt. Nachdem es zunächst ganz gut aussah, sind auch in diesem Jahr wieder deutliche Fraßschäden am wasserständigen Schilf zu erkennen.
Bei einer erneuten Befliegung des Schilfs in der Südbucht – das Schwarzwild muss schließlich im Auge behalten werden – ist eine erfreuliche Entdeckung gelungen: eine Rohrdommel hatte sich auf dem Altschilf niedergelassen!
In den vergangenen Jahren – zuletzt 2021 – haben sich im Frühjahr immer wieder Männchen am Dümmer angesiedelt. Die tiefen, bis 5 km weit hörbaren Balzrufe ertönten bis in den Juni hinein und zum Teil den ganzen Tag über. Ein Weibchen hat diese Rufe nicht erhört. Bleibt abzuwarten, wie es in diesem Jahr läuft.
Allerdings sind die Bedingungen nach wie vor nicht optimal. Zwar gibt es am Dümmer ausgedehnte Schilfbestände, viele Bereiche sind dabei aber nicht (mehr) wasserdurchflutet. Damit ist ein wichtiger Habitatanspruch der Rohrdommel nur teilweise erfüllt. Die Entwicklung des Röhrichts spielt nicht nur deshalb eine wichtige Rolle in der Naturschutzarbeit am Dümmer.
Wer die Rohrdommel auf dem Altschilf hier nicht erkennen kann, …… schaut hier noch mal genauer hin.
Bienenfresser (Merops apiaster) kamen in Deutschland in der Vergangenheit vor allem in wärmebegünstigten Gebieten in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt vor. Durch steigende Sommertemperaturen und geringere Niederschläge breitet sich die Art jedoch immer weiter in Deutschland aus (siehe Karte).
Adulter Bienenfresser im FlugVerbreitung des Bienenfressers in Deutschland und angrenzenden Ländern (Grau – Verbreitung nach European Breeding Bird Atlas (EBBA), Orange – Seit letzter Datenerhebung verwaist, Blau – Seit letzter Datenerhebung neu besetzt) nach Keller, V., Herrando, S., Voříšek, P., Franch, M., Kipson, M., Milanesi, P., Martí, D., Anton, M., Klvaňová, A., Kalyakin, M.V., Bauer, H.-G. & Foppen, R.P.B. (2020). European Breeding Bird Atlas 2: Distribution, Abundance and Change. European Bird Census Council & Lynx Edicions, Barcelona. / https://ebba2.info/
Sie brüten in selbstgegrabenen Röhren in Steilwänden oder Abbruchkanten, die sie in Norddeutschland z.B. in Sandgruben finden. Im August konnten wiederholt bis zu 40 Individuen am Dümmer beobachtet werden. Der Trupp hatte einen hohen Anteil an Jungvögeln und war ziemlich mobil. Die Bienenfresser haben sich höchstens für 1,5 Stunden an einem Standort aufgehalten, um zu jagen, bevor sie weitergezogen sind. Wo sie gebrütet haben ist jedoch unklar, da sie als Langstreckenzieher weite Strecken zurücklegen können. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Beobachtungen der Art durch den Klimawandel auch in Norddeutschland in Zukunft weiter zunehmen werden.
In der Regel kann man die Art über ihren charakteristischen Ruf (<Prütt prütt>) wahrnehmen, bevor man überhaupt die Chance bekommt sie zu sehen.
Adulter Bienenfresser mit BeuteDiesjähriger Bienenfresser
Werner Brinkschröder hat uns Fotos von Rostgänsen gesendet und schrieb dazu: „Die Beobachtung von Rostgänsen im Dümmer-Gebiet ist ja keine Seltenheit mehr (z. B. Kläranlage Osterfeine, Polder Ochsenmoor usw.). In diesem Jahr stellte ich eine Brut am Südring in Damme fest. Dort 7 Jungvögel. Warten wir mal die weitere Entwicklung ab.“
Der Sumpfrohrsänger lässt sich leichter an seinem Gesang als an seinem Erscheinungsbild identifizieren. Er trägt einen sehr vielfältigen schwatzenden Gesang vor, der viele Imitationen enthält. Leider ist das Foto ohne Ton 😉
Der Rohrsänger, der zurzeit im Ochsenmoor meist kaum zu übersehen und noch viel weniger zu überhören ist, ist der Schilfrohrsänger. Im Gegensatz zu Teichrohrsänger und Sumpfrohrsänger ist er oft frei sichtbar.
Schilfrohrsänger im Ochsenmoor (Foto: Caroline Poitzsch)