Hier nun ein paar Aufnahmen, die Insekten im Flug erwischt haben. Vielleicht waren diese sogar clever genug, nicht in der Malaisefalle zu enden.




Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Hier nun ein paar Aufnahmen, die Insekten im Flug erwischt haben. Vielleicht waren diese sogar clever genug, nicht in der Malaisefalle zu enden.




Heute gibt es noch einmal Bilder von der Kamera an der Malaisefalle. Diesmal ist der ortsansässige Feldhase der Star der Serie. Um speziell auf den ersten beiden Bildern die Mimik besser würdigen zu können 😉 , sind es diesmal Ausschnitte aus den Wildkameraaufnahmen.
Übrigens, ganz unter uns: vielleicht war es Meister Lampe, der den Gazestoff der Malaisefalle zerlöchert hat. Nachweisen können wir es ihm nicht.






Da sich momentan nicht so viele Gelegenheiten und Motive für ein paar aktuelle Aufnahmen bieten, dachten wir, wir schauen mal nach, was das Archiv an Wildkameraaufnahmen noch so zu bieten hat – quasi inspiriert durch den Fischotter von letzter Woche.
Wir beginnen mit einer (ganz kleinen) Auswahl von Bildern, die eine Familie des Großen Brachvogels im Ochsenmoor geliefert hat. Im Sommer wurde die Kamera an einer der Malaisefallen aufgestellt, um herauszufinden, wer oder was für die Schäden verantwortlich ist, die, wie auf den Bildern zu sehen ist, mit Tape geflickt wurden. Dieses Mysterium konnte zwar nicht geklärt werden, dafür gab es aber drei flauschige Brachvogelküken zu bestaunen.










Es braucht wahrscheinlich einen zweiten Blick, um zu erkennen, dass die folgenden beiden Fotos an genau derselben Stelle aufgenommen worden sind. Während das erste Bild im März den höchsten Wasserstand im Graben II zeigt, ist im Juli in Bild zwei davon nichts mehr zu sehen. Inzwischen sind schon viele Flächen im Ochsenmoor gemäht, was nur möglich ist, wenn diese nicht zu nass sind.


Fotos: Caroline Poitzsch
Werner Brinkschröder hat uns Fotos von Rostgänsen gesendet und schrieb dazu: „Die Beobachtung von Rostgänsen im Dümmer-Gebiet ist ja keine Seltenheit mehr (z. B. Kläranlage Osterfeine, Polder Ochsenmoor usw.). In diesem Jahr stellte ich eine Brut am Südring in Damme fest. Dort 7 Jungvögel. Warten wir mal die weitere Entwicklung ab.“


Fotos: Werner Brinkschröder
Der Rohrsänger, der zurzeit im Ochsenmoor meist kaum zu übersehen und noch viel weniger zu überhören ist, ist der Schilfrohrsänger. Im Gegensatz zu Teichrohrsänger und Sumpfrohrsänger ist er oft frei sichtbar.

Großer Brachvogel, Rotschenkel und (farbberingte) Uferschnepfe halten im Ochsenmoor Ausschau nach ihrem Nachwuchs.


Nachdem es lange so nass war, dass in den Schutzgebieten weder an das Befahren der meisten Grünlandflächen, noch an eine Mahd und Heuwerbung zu denken war, konnte trockene Wetter in der letzten Woche bereits genutzt werden, um zahlreiche Wiesen zu mähen.

Die Wetterprognose für diese Woche lässt noch einmal auf hochsommerliche Temperaturen hoffen, sodass hoffentlich die für die Wiesenvogel-Brutzeit 2017 notwendigen kurzrasigen Vegetationsstrukturen hergestellt werden können.
Das bis zum Winter neu aufwachsende Gras wird anschließend durch Nachbeweidung mit Rindern, Pferden oder den Diepholzer Moorschnucken des Schäferhofs im Ochsenmoor kurz gehalten.
